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Von außen sieht die
Wichernkirche sehr bescheiden aus. Das liegt an ihrer Baugeschichte. Sie
ist 1948 als Notkirche für die Friedensgemeinde gebaut worden.
Der berühmte Architekt Otto Bartning hatte Pläne entworfen, die in den
zerstörten Städten und Gemeinden mit wenig fremden Mitteln einen
Kirchenbau ermöglichte. Die Heilbronner Friedensgemeinde war die zweite
Gemeinde die diese Pläne umsetzte. Es folgten noch fünfzig andere.
So lange sie selber noch in Ruinen wohnten, bauten sich die evangelischen
Christen im Heilbronner Osten mit viel Eigeninitative ihr Gotteshaus. Der
hohe Rang der
Architektur sorgte dafür, daß die Wichernkirche 1992 zum Kulturdenkmal
erklärt wurde. |